Ein neues Blatt einlaufen lassen
Die Zähne eines neuen Blatts sind scharf genug, um zu tief zu greifen und auszubrechen. Fahren Sie die ersten zwei oder drei Schnitte mit vermindertem Vorschubdruck, damit sich die Spitzen leicht abziehen. So eingelaufene Blätter halten merklich länger, und es kostet zwei Minuten.
Teilung nach der dünnsten Wandung
Mindestens drei Zähne müssen stets im Schnitt stehen. Bei 2 mm Wandung heißt das eine feine Teilung — 10/14 oder 14/18; bei Vollmaterial räumt 6–10 die Späne besser. Ein grobes Blatt an dünnem Rohr hakt an der Gegenkante ein und verliert die Zähne in einem Schnitt.
Die Führungen einstellen
Führungen halten das Blatt kurz vor und nach dem Schnitt rechtwinklig. Die Lager sollen das Blatt gerade berühren, ohne es vorzuspannen, und die Rückenrolle soll ein Haar hinter dem Blatt stehen, damit sie nur unter Vorschubdruck Kontakt hat. Die meisten Sägen, die wandern, haben lose oder verschlissene Führungen.
Leicht vorschieben
Eine Bandsäge schneidet in dem Tempo, in dem ihre Zähne Späne räumen. Stärker zu drücken macht sie nicht schneller; es lenkt das Blatt ab und reißt Zähne aus. Ist ein Schnitt langsam, sind Teilung oder Geschwindigkeit falsch, nicht Ihre Geduld.
Fragen, die wirklich gestellt werden
Warum schneidet meine Säge eine Kurve statt einer Geraden?
Meist ein stumpfes oder einseitig verschlissenes Blatt, manchmal verschlissene Führungen, gelegentlich zu viel Vorschubdruck. Ein Blatt, dessen eine Seite stumpfer ist als die andere, lenkt sich selbst. Wurde ein Blatt einmal durch einen harten Einschluss gezwungen, schneidet es selten wieder gerade.
Welche Bandgeschwindigkeit für Stahl?
Rund 40 bis 60 m/min für Baustahl und langsamer für Edelstahl; Aluminium und Messing wollen weit schneller. Deshalb zählt eine drehzahlgeregelte Maschine, wenn Sie beides schneiden — eine auf Stahl festgelegte Säge setzt ihre Spankammern in Aluminium zu und reibt statt zu schneiden.
Zuletzt geprüft am 2026-08-14